In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ihr aus einem belie­bigem Foto einen Zombie macht.

Ursprungsfoto

Foto / Anpas­sungen

HSL
Grada­ti­ons­kurve

Zunächst suchen wir uns ein passendes Foto aus. Dann machen wir im Studio­panel Ebenen noch ein paar Anpas­sungen.

  • √úber die Grada¬≠ti¬≠ons¬≠kurve verdunkeln wir das Bild etwas. Wie stark die Anpassung sein muss h√§ngt vom gew√§hlten Bild ab.
  • In der Anpassung HSL regeln wir die S√§ttigung herunter. So bekommt das ganze Bild bereits einen fahleren Ton.

Hautschatten

Schatten

Nun legen wir eine neue Ebene an. F√ľllen diese mit einem 50% Grauton und stellen den Modus auf "Inein¬≠an¬≠der¬≠ko¬≠pieren". Auf dieser Ebene k√∂nnen wir nun mit einem weichem Pinsel mit geringer Deckkraft Schatten malen. z.B. Augen¬≠ringe etc.

Ich wollte dem Gesicht einen schlaffen, einge­fallen Eindruck vermitteln. Ich habe gezielt die Stellen verdunkelt, an denen die Haut einfällt, wenn die Haut an Spann­kraft verliert.

Hauttextur

Hauttextur

Als n√§chstes wollen wir die aufge¬≠platzte, spr√∂de Haut von verfau¬≠lender Haut darstellen. Dazu legen wir eine neue Ebene zwischen der Schatten und der Bildebene an. Diese f√ľllen wir mit einem Verlauf und stellen den Typ auf Bitmap. Ich habe mich f√ľr eine Textur von rostigem Metall entschieden. Rostiges Metall platzt sch√∂n auf und wirft kleine Blasen. Genau das Richtige. Den Modus der Ebene stellen wir auf Inein¬≠an¬≠der¬≠ko¬≠pieren. Die Deckkraft regeln wir soweit runter, dass die Textur zu sehen ist, aber nicht zu dominant. Die √ľbersch√ľs¬≠sigen Teile des Verlaufes radieren wir einfach weg.

Augen / Details

Wir erstellen √ľber der Ebene der Hauttextur eine weitere Ebene und nennen diese "Augen". Mit einem weichem Pinsel und grauer Farbe malen wir bei ca 10% Deckkraft die Augen etwas aus. Solange bis die Pupillen kaum noch zu sehen sind. Zum Rand hin werden wir dabei etwas dunkler.

Um den Mund herum habe ich auf einer neuen Ebene mit einem Pinsel "Blut" gemalt und etwas weich gezeichnet. Diese Ebene steht auf den Modus Multi­pli­zieren.

Zum Schluss erfolgt noch ein wenig Feinab­stimmung und Farbop­ti­mierung.

Fertiges Bild